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Festung Europa
zuerst einmal: Was ist das überhaupt?
Ein Bild. Eine Inszenierung. Ein politisches Bild. Eine politische Inszenierung.
Eine Demo, eine politische Kundgebung (beides einmal ganz anders).
Es wird ein bestimmter Sachverhalt und ein bestimmtes Klischeebild dargestellt.
Ein geeigneter Ort wäre die Mölker Bastei (also oben und davor und rundherum). Auch als Symbol für Festung mit ihrer Geschichte bestens geeignet.
In dieses "Bühnenbild" sollen alle Aspekte, die das Thema Festung Europa berühren eingearbeitet werden: Not, Elend, Krankheit, Hunger, Willkür und Bürgerkrieg, Unwissenheit, Ausbeutung und Verzweiflung in den armen Ländern einerseits, andererseits Dekadenz, Wohlstand, Zynismus, Arroganz, Unwissenheit, geordnete Willkür und Ausbeutung in den reichen Ländern.
Es sollen Szenen, die die Festung Europa ausmachen, nachgestellt werden: Asylpraxis, Schlepperwesen, Flüchtlingslager, Abschiebungen, aber auch die großen Verlockungen und Verheißungen, wie Millionenshow und Werbungen und natürlich den ganzen Ausbeutungsmechanismus.
Es sollen bewusst auch Vorurteile eingearbeitet werden und es soll ein drastisches Bild werden, wo all der Wahnsinn, der mit Installierung der Festung Europa vor allem in den Köpfen der Leute verbunden ist, verdichtet dargestellt ist.
Die Mauer der Mölker Bastei soll mit Leitern und Seilen bestellt und behangen werden - aber keine Leiter reicht bis ganz oben, kein Seil bis ganz unten. Das soll die Scheinhilfsangebote darstellen, Hilfe die zwar regelmäßig zugesagt, aber immer zu kurz reicht. Verstärkt wird dies noch mit Polizisten in Demomontur, die oben auf der Mauer Wache stehen und die ausgelagerten Asylantrags-Büros vor der Mauer.
Die ganze Szene lässt sich in drei Zonen untergliedern.
- Die Reichtumszone auf der Bastei
(Liegestühle, Talkshows, all das sinnentleerte Treiben rund um Konsum, die scheinbar heile Welt, dann die großen Lockbotschaften: Werbeplakate auf der Mauer mit den ewig Glücklichen, eine große Videowand auf der Bastei, die von der ganzen Szene einsehbar ist und wo Talkshows und Werbespots laufen, auch Direktübertragungen von Szenen auf der Bastei, volle Supermarktregale usw.);
- Die Grenzzone vor der Mauer
(Das Elend der Flucht: Schlepper-LKWs, überfüllte Boote, zu Fuß durch den Ärmelkanaltunnel, aufgegriffen werden, Leute, die es auf eigenen Faust versuchen, Abschiebungen etc.);
- Die Armutszone
(Leute, die mit bescheidensten Mitteln ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, Hunger, Milizen, Willkürherrschaft, Ausbeutung durch die Reichen, Entwürdigung, wohin mensch schaut usw.)
Alles in allem soll es ein hoch medienwirksamen Bild ergeben - mit dem Ziel, die Aspekte und Zusammenhänge rund um die Festung Europa ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Es hätte dynamische (Film) und statische (Foto) Elemente.
Was es dazu braucht:
Tausende Leute, einen genauen, leicht verständlichen Inszenierungsplan, wo die Zonen beschrieben und mögliche Szenen vorgeschlagen sind, ein Koordinationsteam, ein Presseteam, ein Technikteam und und und...
Rückmeldungen vorerst an christian.apl@kabsi.at
oder Ihr schreibt Euch gleich auf dieser Mailingliste unten ein, die spamfrei gehalten wird und wo die Leute, die so etwas einmal umsetzen möchten, zusammenfinden können...
schauma einmal was passiert :)
Hier ein paar Anregungen:
Druckfreundliche Darstellung
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