| knirsch!
wie sehr mich solche KRIEGERISCHE rethorik ärgert. wie sehr mir dieses verbale kampfgetöse auf die nerven geht. dieses großspurige gequatsche, ohne das hier manche offenbar ihre meinungen und wünsche nicht ausdrücken können.
immer wieder les ich das im MUND. beispiele wie:
'MILITANTEN KAMPF diesen und jenen!'
'SMASH THE irgendwas!'
etc. etc.
maulhelden, die voller selbstergriffenheit sich in texten aufplustern, sich dazu aufraffen, das zuschlagen, schießen und stechen, reißen und brechen als angemessene reaktion auf menschenverachtung zu propagieren ... oder was darf ich mir etwa unter *militantem kampf* vorstellen?
solche leute finde ich hier unerträglich und ich mißtraue ihren intentionen zutiefst.
da haben wir eben das 20. jahrhundert hinter uns gebracht, in dem das massenschlachten erfunden und das foltern wiederbelebt wurde, in dem systematisches vergewaltigen und ethnische *säuberungen* zur blüte gebracht wurden, in dem kinder über halden von landminen schlendern, menschen als opfer von terroraktionen zerfleischt werden ...
all das in den meisten fällen überhaupt erst in gang gebracht durch die kampfrethorik von eiferern.
im rückblick läßt sich sowas ja gut betrachten und bewerten. solches BLUTGESCHWÄTZ steht in den MEISTEN FÄLLEN am beginn derartiger entwicklungen.
was will denn unter solchen parolen gelöst, gebessert, geregelt werden?
ich kann mir ja vorstellen, daß es situationen gibt, in denen unmenschlichkeit nur noch mit gewaltsamem widerstand abgestellt werden kann. man müßte schon ein agent der dummheit sein, das zu ignorieren.
aber was sich HIER an kritischem potential äußert, sollte mir doch etwas mehr vorlegen, als diese lahmen parolen aus der schule der unmenschlichkeit ...
wo ja seinerzeit schon all diese schäbigen figuren wie hitler und
konsorten gelernt haben, was *ein ordentlicher kerl* sei.
zum kotzen!
der krusche
Quelle: http://www.mund.at

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