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Der Alchimist von Paul Cuelho

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inaktiv topic (c) dada.at/geoff Der Alchimist von Paul Cuelho topic started 3/4/07; 4:38:00 PM
last post 3/4/07; 4:38:00 PM
user (c) dada.at/geofff Andreas Hermann Landl - Der Alchimist von Paul Cuelho  blueArrow
3/4/07; 4:38:00 PM (reads: 8098, responses: 0)

Ein dünnes Buch erschien erstmals 1988. Es machte den Brasilianer Cuelho zum Erfolgsautor. Der Titel in 37 Sprachen übersetzt und erreichte eine Auflage von 10 Millionen. Insgesamt wurden mehr als 50 Millionen Bücher von Cuelho gedruckt. Steinbach sprechende Bücher brachte den Alchimisten auch als Hörbuch heraus.. Kritiker lobten den Roman mit begeisterten Worten und Cuelho wurde zur Kultfigur. <o:p> </o:p>

Was machte ihn so anziehend?

Der Roman der Alchimist ist wie ein Märchen erzählt. Die literarischen Möglichkeiten dieser Erzählform treffen auf einen Zeitgeist der unerfreulichen Realitäten entfliehen will. Tiefe menschliche Fragen und bequeme fantasiereiche Antworten für jeden metaphorische und verständlich auszudrücken das ist Balsam in der Welt der Hochrüstung und der Globalisierung.  Cuelho arbeitet mit schlichten Worten und anschrechenden Bildern. Er spricht vergessene kindliche Erfahrungen an. Es ist leicht sich zu Hause in der Welt Romanhelden Santiago. Er sucht Antworten. Der Alchimist und andere Fantasiegestalten lassen Entdeckungen machen und jedes Ungemach wird zu einem Segen konstruiert. König von Salem, Kristallverkäufer, Wüstenfrau, Räuber alle wirken als Agenten der Weltenseele. Sie helfen den Traum vom Schatz der auf den Helden wartet zu realisieren und gehören zu den Stationen seiner Lebensreise.

Die Story in Kurzform

"Um Santiago geht es, der als Hirte mit seinen Schafen über die Weiden Andalusiens zieht. Unter einem Maulbeerbaum in einer zerfallenen Kirche träumt er zum zweiten Mal denselben Traum, dessen Ende offen bleibt. Der Traum zeigt ihm die Pyramiden von Ägypten, bei denen ein Schatz begraben liegen soll. Der junge Hirte beginnt, nach dem Sinn des Traums zu fragen. Der alte König, den er trifft, hilft ihm, eine Fährte zu finden. ≥Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert„ sagt er zu Santiago, und das ist der Anstoß für den, seine Schafe zu verkaufen. Er macht sich auf die Reise zu dem fernen Traumziel, um seinen persönlichen Lebensweg zu suchen. Es ist eine ≥geheimnisvolle Kette„ von Ereignissen, die ihn von den fremden Menschen und Städten Nordafrikas in die große Weite der Sahara führt. Die Wüste zeigt ihm die ganze Landschaft seiner Seele von Zweifeln und Ödnis bis hin zur hellen Vision. Der Jüngling lernt die Zeichen und die Sprache der Welt zu verstehen. In der Oase dann begegnet er dem Alchimisten. Er hat das Wissen, weil er der Weltenseele nahe ist, und kennt deshalb auch das Geheimnis, wie Metall in Gold verwandelt werden kann. Er begleitet Santiago auf seinem Weiterritt durch die Wüste und lehrt ihn, die Stimme seines Herzens wahrzunehmen. So besteht der Jüngling die Gefahren auf seinem Weg und findet seinen Schatz. Das Ende seines Traums wird da Wirklichkeit, wo er zum ersten Mal geträumt hat ˆ und doch weit davon entfernt".

Transhumanistisches Fazit

Cuelho denkt magisch wie ein Kind. Er nutzt die Überwindung der Realitäten der Umwelt in der Fantasie um eine gefällige Story mit Happy End zu schreiben. Santiago ist ein Hans im Traum der in der Geschichte für die Verfolgung seiner Träume belohnt wird. Mental könnte die Geschichte auch einiges bringen, denn fantasierte Lösungen tendieren zur Realisierung in analoger Form. So hilft es bei Alpträumen sich einen Traumhelfer zu fantasieren der mit Zauberstab die verfolgende Bestie in Lämmlein verwandelt. Der Erfolg ist beeindruckend. Die Nutzung dieser erzählerischen Interventsform in den Lauf der Welt wäre interessant für soziale, humane Themen. Es wäre zumindest einen Versuch wert. Vernunft wirkt ohnehin nur bei Vernünftigen. Unbewusste Menschen werden wohl besser über das Unbewusste erreicht - bewusst. Die Regel dafür sind noch nicht so recht erforscht und eindeutig.

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