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Grußbotschaft zum Hiroshima-Gedenktag 06.08.03
Ihre Stimmen dürfen niemals verstummen!
Die besondere Lage, in der sich die Atomüberlebenden befanden und heute noch
befinden, hat dazu geführt, dass eine besondere Bezeichnung für sie entstanden
ist: Man nennt sie Hibakusha (die direkte japanische Übersetzung lautet
"explosionsgeschädigte Personen"). In Japan leben 1981 rund 400.000 Hibakusha,
von denen knapp 60% krank und körperbehindert sind. Jährlich werden den
Totenlisten von Hiroshima und Nagasaki mehr als 2500 Opfer hinzugefügt,
gestorben an den Folgen der Atombombenabwürfe.
Einige Hibakusha haben Zeugnis über ihre Erlebnisse vom August 1945 abgelegt.
Wir sind der Meinung, dass diese Texte jedem Menschen zur Kenntnis gebracht
werden müssen. Da sie zur Zeit offenbar nur auf Englisch im Internet zu finden
sind,
haben wir für Deutschsprachige eine Übersetzung angefertigt und möchten anregen,
diese Berichte in möglichst alle Sprachen zu übersetzen. Niemand soll sagen
können, sie oder er hätte nicht gewusst, was den Menschen in Hiroshima und
Nagasaki Unaussprechliches widerfahren ist.
Zeugenbericht der Kinue Tomoyasu
Druckfreundliche Darstellung
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