shadow top left   shadow top right
 
transgif
transgif
transgif

humanistische plattform<br>plattform.org - home

Initiative für eine menschliche Politik!
 

transgif

Last update:
Wednesday, October 13, 2004 at 8:24:38 AM
Copyright 2010

transgif
transgif transgif
transgif
shortcut shortcut shortcut shortcut shortcut shortcut
transgif transgif
transgif Leitbild | Selbstbild | Stellungnahmen | Projekte | Texte | Zitate | Menschen | Orte | Links | Themen
transgif transgif
transgif transgif
transgif transgif
transgif transgif transgif transgif transgif transgif transgif transgif transgif

Aktuelle Diskurse

Was steht zur Debatte?






plattform google

Meldungsrubriken

 
thread:    links
thread:    literatur
thread:    aktionen
thread:    Termine
thread:    Texte
thread:    redaktion
thread:    hinweise

gray notes (c) dada.at/geoff


   danke: www.popo.at

  transgif  

Hannah Arendt - zur ewigen Expansion

"Man hat den Imperialismus vielfach als das letzte Stadium des Kapitalismus bezeichnet; er ist jedenfalls das erste (und vielleicht auch das letzte) Stadium der politischen Herrschaft der Bourgeoisie gewesen.

Wie wenig diese Klasse nach politischer Herrschaft von sich aus drängte, ist bekannt und oft beschrieben worden, wie zufrieden sie mit jeder Regierung gewesen ist, auf die sie sich für den Schutz des Eigentums verlassen konnte.

Sie hat wahrscheinlich im Staat nie etwas anderes als eine notwendige Organisation zu Polizeizwecken gesehen. Diese Blindheit und unangebrachte Bescheidenheit [sic!] hatte zur Folge, daß die Mitglieder dieser Klasse immer in erster Linie [sic!] Privatpersonen blieben und als solche dachten und handelten; ihr politischer Status ging sie nichts an [sic!], und es war ihnen gleichgültig, ob sie Untertanen einer Monarchie oder Bürger einer Republik waren.

Für sie waren Monarchie und Republik genau das gleiche, nämlich ein Staat überhaupt, in dem es eine Polizei gab. All ihre Erfahrung des Handelns hatte sie für öffentliche Angelegenheiten nicht nur nicht vorbereitet [sic!], sondern sie sogar gewisse Prinzipien gelehrt, die dem Politischen [sic!] nur abträglich sein konnten.

Denn die Privatgesellschaft [sic!], in der diese Klasse lebte, war eine Gesellschaft von Konkurrenten, in der in der Tat galt, daß Macht Recht ist [sic!], daß Erfolg der einzige Maßstab allen Tuns und Leidens [sic!] ist und daß der Größere notwendigerweise immer den Kleineren verschlingen muß [sic!], so daß jeder sehen muß, so groß wie möglich zu werden [sic!].

Und da Größe ein relativer Begriff ist, konnte dieser Prozeß des Groß- und Größerwerdens erst mit dem Tod zu einem Abschluß kommen."

(Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, S. 316, Piper 2001, 8. Auflage, erstmals New York 1951).

Kommentar


Ich hab noch nie richtig kapiert, wieso die Wirtschaft ständig wachsen muss. Jetzt ist es mir ein Stück klarer.

Peter, kannst Du mir bitte die gängigen Pro-Argumente erläutern?

Dieses Dogma muss doch endlich einmal zu Fall gebracht werden! Damit wir diese armen Kapitalisten endlich aus ihrer Einsamkeit befreien können :-)



(/Christian)

gray notes (c) dada.at/geoff

 

Druckfreundliche Darstellung

  transgif  

  transgif  
  transgif    



orange aprooved
  Initiative für eine menschliche Politik!  powered by fox  webmaster: redaktion@plattform.org
 
shadow bottom left   shadow bottom right