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Solidaritäts-Aktionen für mit unangemessener Staatsgewalt gefangene Tierrechts-AktivistInnen
TierschützerInnen, die vielleicht einige Gesetze brachen, weil sie gegen die Vergewaltigung von Tieren durch Menschen demonstrierten, wurden laut Medienberichten von Staatsanwalt und Polizei wie brandgefährliche TerroristInnen gejagt. Eine Freundin erzählte mir, dass sie nun Angst hätte, dass politische AktivistInnen nun wieder wie im Austro-Faschismus gejagt würden. Der Rechtsstaat ist möglicher Weise wieder einmal außer Kontrolle geraten. Faktum ist:
- Bereits den 13. Tag sitzen nun bereits die beschuldigen TierschützerInnen in Haft - wobei für sie natürlich die Unschuldsvermutung gilt!
- Bis heute sind laut solidarischen Stimmen die Behörden konkrete Anschuldigungen schuldig geblieben
Warum die einzelnen Personen nun eigentlich in Haft sind, sei nach wie vor - nach fast zwei Wochen Untersuchungshaft - völlig unklar.
- Die Gesundheit der in Hungerstreik getretenen Tierschützer wird von Tag zu Tag kritischer, die Behörden schweigen sich trotz allem weiterhin über konkrete Anschuldigungen aus.
- VGT-Obmann Martin Balluch ist vom Hungerstreik mittlerweile so stark geschwächt, dass er in die Krankenstation verlegt werden musste.
Es gibt nun eine Online-Petition bzw. einen E-Mail-Appell an für den aktuellen Fall besonders wichtige PolitikerInnen
Termine von Solidaritätsaktionen für die TierschützerInnen
Wien:Mittwoch, 4. Juni 2008 Solidaritäts-Demonstration mit den inhaftierten TierrechtsaktivistInnen vor dem Justizministerium Wien, Zeit:12:00 - 14:00 Ort: Museumsstraße 7 (Nähe MQ, U3 Volkstheater), Medienstunt: 12:30 - 14:00
Linz:Mittwoch, 4. Juni 2008 Solidaritätskundgebung mit den gefangenen TierrechtsaktivistInnen 18 Uhr, Taubenmarkt/Linz Freitag, 6. Juni 2008 Solidaritäts-Demonstration zur Freilassung der gefangenen Tierrechts-AktivistInnen Treffpunkt: Volksgarten/Goethestraße, 15 Uhr Dienstag, 10. Juni 2008 Vorbereitungstreffen für weitere Aktionen 19 Uhr, Büro der Werkstatt Frieden & Solidarität (Waltherstraße 15, 4020 Linz)
LESERinnenBRIEF
Liebe TierschützerInnen!
Jetzt geht´s uns an den Kragen! Jetzt werden wir nämlich allesamt zum kriminellen, terroristischen Haufen gestempelt! Wer nicht Fleisch isst, wer nicht Pelz trägt, nicht bei der grausamen Massentierhaltung wegschaut, gerät schnell in Verdacht, die florierende Wirtschaft zu sabotieren, zu terrorisieren! Na also, so einfach ist das, kapiert? Und wer noch immer nicht kuscht, dem hilft man mal mit "ein bisschen" Hausdurchsuchung, Beschlagnahme von PCs, Handys usw. auf die Beine, stellt ihm/ihr die Wohnung auf den Kopf und ab in die Untersuchungshaft. Kann sein mit vorgehaltener Pistole, eingetretener Tür, zugeschnappten Handschellen, damit wir´s kapieren! Wozu sonst haben die Elitetruppen der Exekutive ihre sündteure Ausbildung gemacht, sind bis an die Zähne bewaffnet? Um mit uns zu diskutieren? Die Auswertung der sichergestellten Daten kann Jahre dauern, schließlich sind die Beamten heillos überlastet. Das muss man verstehen. Bis dahin könnt ihr ruhig in der Untersuchungshaft schmoren! Also nochmals: Maul aufreißen, Zähne zeigen, recherchieren, Unangenehmes aufdecken, Missstände aufzeigen, ist kontraproduktiv für die Wirtschaft, bringt Verkaufszahlen ins Wanken! Endlich kapiert ? W.Resch, Gewaltfreier Tierschützer, 6414 Mieming
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