Humanistische Plattform Humanismus und Aufklärung in Österreich
Verdrängter Humanismus - verzögerte Aufklärung
Band V: Philosophie in Österreich 1920√1951 - Im Schatten der Totalitarismen - Vom philosophischen Empirismus zur kritischen Anthropologie
Der fünfte Band der Österreichischen Philosophiegeschichte wurde 2005 veröffentlicht. Wie die vorhergehenden Bände erhielt auch dieser Band den Titel der Reihe ≥Verdrängter Humanismus √ verzögerte Aufklärung". Diese Beschreibung trifft, so die Herausgeber, gerade für den Zeitraum von 1920 bis 1951 besonders.
Kurze Inhalsangabe
Der fünfte Band der Geschichte des Philosophierens in Österreich bietet Einblick in die problematische Ära von 1920 bis 1951, Wittgensteins Todesjahr.
Am Leitfaden des Philosophischen Empirismus werden in siebzehn Kapiteln diverse Positionen der
von Fachgelehrten aus verschiedenen Disziplinen und Ländern untersucht.
- Philosophie,
- der Künste,
- der Einzelwissenschaften und
- ihre Praxisfelder
Einige fruchtbare Antworten auf den Vorwurf geistiger Prinzipienlosigkeit oder auf unsolidarische Manifestationen von Individualität gaben in den 1920er-Jahren die österreichische Form des Marxismus, der Pragmatismus, die Phänomenologie oder auch der Wiener Kreis. In der Folge lebte - jenseits des enormen Exodus des Wissens durch Verfolgung im Zweiten Weltkrieg - die Philosophie sowohl in innerer Emigration als auch in Affirmation nationalsozialistischer Diktatur weiter.
Der Band präsentiertebenso umfassend wie transitorisch bis in unsere Gegenwart herauf.
- neben einem stupenden Reichtum an wissenschaftshistorischen Fakten,
- Kontroversen,
- Netzwerke und Verknüpfungen
Die Herausgeber und der WUV Universitätsverlag haben dieses solide gebundene 1215 Seiten starke Werk mit Fußnoten auf den jeweiligen Seiten und einem umfangreichen Personenregister versehen.
Am Mittwoch, den 30. November 2005, um 18 Uhr am Institut für Recht und Ethik in der Medizin, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 2, 1090 Wien präsentiert und wird ist wohl eine zentrale Sammlung für alle die sich mit österreichischer Philosophie auseinander setzen wollen.
Zur Darstellung des neuen Bandes sprachen:
Univ. Prof. Dr. Rudolf Richter, Dekan der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
Univ. Prof. Dr. Elisabeth Nemeth, Vorstand des Instituts für PhilosophieDie Herausgeber sind:
Univ. Prof. Dr. Michael Benedikt
Univ. Prof. Dr. Reinhold Knoll
Dr. Cornelius ZehetnerMitgearbeitet haben:
Univ. Prof. Dr. Heinz Oberhummer
Univ. Prof. Dr. Endre Kiss
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