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Es braucht wieder und verstärkt Frauenbewegung
>>Am 19.März 1911 gingen 20.000 Frauen (und Männer) für mehr Frauenrechte auf die Straße. Am 22.September 2010 findet ein weiteres Vorbereitungstreffen zur Organisation dieser Großdemonstration statt. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.
Im Jahr 2011 jährt sich die erste Frauendemonstration auf der Ringstrasse in Wien zum 100. Mal. 2011 sollen wieder 20.000 Frauen auf der Ringstrasse stehen!<<<
>>Das zweite Expertinnengespräch mit Frauenministerin Gabriele Heinisch - Hosek und vielen Frauen (geschätze 60!) im KosmosTheater vergangenen Montag war sehr interessant und spannend!
Frauen aus den verschiedensten Zusammenhängen und Organisationen waren anwesend: Mädchen- und Frauenberatungsstellen, KPÖ - Frauen, Autonome Frauen, Vertreterinnen des Frauenrings, Organisatorinnen des Frauenvolksbegehrens, Medienfrauen, Architektinnen, Künstlerinnen, Wissenschafterinnen, Aktivistinnen im weitesten Sinne und viele andere interessierte Frauen (die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit...)
Zahlreiche anwesende Frauen meldeten sich mit ihren zum Teil sehr unterschiedlichen Anliegen zu Wort.
Die Themenvielfalt war groß, die politischen Standpunkte ebenfalls.
Der gemeinsame Grundtenor lässt sich vielleicht so zusammenfassen:
Es braucht (noch, wieder und verstärkt) Frauenenqueten, Round Tables und Arbeitsgruppen zu den verschiedendsten Themenfeldern
Es braucht ein Bündnis "Frauen gegen Rechts"
Es braucht theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation aller Frauen in Österreich in diesem Wirtschaftssystem
Es braucht Selbstermächtigung
Es braucht gemeinsame, politische, öffentliche Aktivitäten, Aktionen und Aktionismen
Es braucht Frauensolidarität
Es braucht vor allem die intensive Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Frauenministerin und den Frauen
(auch hier bitte keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung...)
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hörte alle Anliegen und bekräftigte, dass auch ihr diese verstärkte Kommunikation ein Anliegen sei und sie sich vorstellen könne, ein weiteres Treffen im Herbst, diesmal im Frauenministerium, zu organisieren.
Nach Rücksprache mit Ihrer Mitarbeiterin Fr. Nitsch wird der nächste Termin, der sicher zugesagt werden kann, aufgrund der Budgetverhandlungen vorraussichtlich erst im November vereinbart werden können. Ende Juni gibt es jedoch ein Treffen mit den Vertreterinnenn des Österreichischen Frauenrings und Ende August eine Sitzung mit dem Netzwerk der Mädchen- und Frauenberatungsstellen, welches ebenfalls schon fixiert ist. Der Dialog setzt sich demnach vorläufig mit den genannten Gruppen fort.
Mit der Bekanntgabe des nächsten Termins im Frauenministerium ist erst im Herbst zu rechnen. Sobald der Termin bekannt gegeben wird, werde ich mir erlauben, wieder auszusenden.
Nach dem Expertinnengespräch wurde eine Liste herumgereicht, in die sich alle interessierten Frauen eintragen konnten.
Die Liste findet sich nun mit dem Ziel der weiteren Vernetzung im Anhang.
In diesem Sinne hoffe ich eine fruchtbare Fortsetzung der Gespräche und weitere gemeinsame Aktivitäten
Mit feministischen Grüßen
Petra Unger<<
www.fachfrauen.wolfsmutter.com/521
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